Nachdem die Rückbauarbeiten auf dem Zechengelände beendet waren, sollte am 30.10.2013 gegen 12.00 Uhr Schacht 7 gesprengt werden.

Um 11.59Uhr ertönte das Signal des Sprengmeisters, dann die Detonation der 4Kilo schweren Sprengladungen. Doch nichts passierte. Das 45 Meter hohe und rund 230 Tonnen schwere Fördergerüst sackte offenbar mit den Schnittkanten einer Strebe aufeinander und gab dem Fördergerüst so weiterhin halt.

Gegen 14.00 Uhr rückte man dem Schachtgerüst dann mit einem Longfront Bagger zu Leibe der es umdrücken sollte. Auch diese Aktion ging gründlich schief.

Man rückte mit weiterem Gerät an, legte ein Stahlseil um eine Strebe und um 14.45 Uhr gelang es endlich das Gerüst im dritten Anlauf zu Fall zu bringen. 

So verschwindet nach 76 Jahren ein Wahrzeichen aus dem Landschaftsbild der Stadt Herten und das Ruhrgebiet ist wieder um ein Stück Geschichte ärmer.

 

Schacht 7 fällt
Schacht 7 fällt